Die Bestandteile von Wärmedämm-Verbundsystemen

Wir Menschen sind verschieden - ob jung oder alt, groß oder klein, Familie oder Single, traditionsbewusst oder modern - jeder Mensch ist ein Individuum.

Ebenso vielfältig sind unsere Bedürfnisse, Vorlieben und Potenziale Auch unsere Baukultur ist Ausdruck dieser Individualität. Wir leben und arbeiten in großen oder kleinen Häusern aus unterschiedlichen Epochen, großzügig oder verwinkelt, mögen es gradlinig oder verspielt.

Dämmsysteme tragen dieser Vielfalt Rechnung und bieten maßgeschneiderte Lösungen.

Attraktive Systeme

Zur Planung von wärmedämmendem Fassadendesign bieten WDV-Systeme maßgeschneidert attraktive Lösungen. Die Dämmstärken umfassen ein Spektrum von 2 cm bis zu 40 cm.

 

Vielfalt der Dämmstoffe

Das Angebot an Dämmstoffen für die Fassadendämmung ist vielfältig. Bei der Auswahl spielen neben den technischen Faktoren und der Einbausituation die gewünschte Dämmwirkung und die  Kosten eine Rolle. Wichtige Kriterien sind darüber hinaus das Brandverhalten, die Verarbeitbarkeit sowie Recyclingmöglichkeiten. Entscheidend für die Dämmwirkung ist die Wärmeleitfähigkeit. Sie gibt an, wie viel Wärme durch den Stoff entweichen kann. Je niedriger der Wert, desto besser wird bei gleicher Dämmstoffdicke gedämmt.  Bei der Dämmstoffauswahl für eine bestimmte Anwendung sollte ein Fachplaner (Architekt, Handwerker, Energieberater) hinzugezogen werden. In jedem Fall zu beachten sind die Herstellerhinweise zur Verarbeitung und Nutzung.

Eine Übersicht der Eigenschaften verschiedener Dämmstoffarten finden Sie beim Forschungsinstitut für Wärmeschutz (FIW) München. (Die Metastudie zu den Wärmedämmstoffen als PDF)

EPS
Mineralwolle
Phenolschaum
Polyurethan
Holzweichfaserplatte
Mineralschaumplatte

Vielfalt der Befestigungen

In Abhängigkeit des gewählten Systems, der Untergrund-Gegebenheiten und Gebäudehöhen sind folgende Befestigungsarten möglich: 

Kleben

Bei klebegeeigneten Untergründen dürfen WDV-Systeme mit bestimmten Dämmplatten ausschließlich durch Verkleben befestigt werden. Dübel dürfen zusätzlich verwendet werden, um die dauerhafte Sicherheit weiter zu erhöhen.
Klebeverfahren: Verkleben an die Wand; Punkt-Wulst-Verfahren; Zahnbettverfahren

 

Dübeln

Hinsichtlich der bei WDVS verwendeten Dübel kann nach folgenden Kriterien unterschieden werden: 

 

 

Verankerung in der Wand (Spreizdübel; Bohrdübel, Setzdübel)
Verankerung im Dämmstoff (Tellerdübel; versenkte Montage)

mechanische Befestigung

Diese Befestigungsart dient z. B. zur Überbrückung nicht tragfähiger Oberflächenschichten (aufwändige Untergrundvorbehandlungen können entfallen) oder zum Ausgleich von größeren Untergrundtoleranzen. Die Dämmplatten werden hierbei durch Halteschienen oder spezielle Dübelsysteme am Untergrund befestigt und teils zusätzlich verklebt bzw. Hohlstellen mit Dämmstoff verfüllt.

 

Vielfalt der Oberflächen

Durch die Auswahl der Oberflächengestaltung bekommt jede Fassade ihr individuelles Gesicht. Das für die Gestaltung von Fassadenoberflächen am häufigsten eingesetzte Bauprodukt ist Putz. Dessen außerordentlich große Vielfalt an Strukturen, Formen und Farben erlaubt die Anpassung an unterschiedlichste Anforderungen und Wünsche der Bauherren und erfüllt zudem in idealer Weise  die für Fassaden erforderliche Schutzfunktion. 

 

Auch Flachverblender, Schiefer oder keramische Beläge lassen sich problemlos auf ein WDV-System aufbringen.

 

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