Gründe für Systemtreue

Die Bewertung und Akzeptanz einer energetischen Sanierungsmaßnahme mit WDVS wird ganz entscheidend vom Vertrauen in die Qualität und damit in eine nachhaltige Funktionali-tät der Systeme bestimmt. Der Fachverband WDVS spricht sich unmissverständlich für eine 100prozentige Aufrechterhaltung der Systemgebundenheit und damit für eien Lieferung aller Komponenten eines WDVS aus der Hand eines Zulassungsinhabers aus.

Warum?

  • Baurecht verpflichtet
    Die Anwendung des WDV-Systems ohne eine Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) ist aus baurechtlicher Sicht in Deutschland nicht möglich. Dieses Dokument fordert unter Punkt 2.3.2, dass alle für die Herstellung eines WDV-Systems erforderlichen Produkte vom Inhaber der AbZ – also dem Systemanbieter zu liefern sind.




  • Wer mixt, haftet
    Wenn bei der Verarbeitung von WDVS Produkte unterschiedlicher Hersteller verbaut werden, erlischt die Gewährleistung des Systemanbieters und geht voll und ganz auf den Verarbeiter über, der im Schadensfall mit einer Verjährungsfrist von mehr als 30 Jahren haftet. 


  • Im System geprüft 
    Alle zur Erlangung einer AbZ erforderlichen Prüfungen werden im System durchgeführt. Nur so kann die im Zusammenwirken der Komponenten geforderte Funktionalität sichergestellt werden.


  • Billig kann teuer werden
    Kurzfristiger vermeintlicher Einkaufsvorteil bei freiem Bezug und Einsatz der Dämmstoffe verkehrt sich mittel- und langfristig ins Gegenteil, denn er bringt zwangsläufig den Verlust der AbZ mit sich. Die Leistung ist mangelhaft, denn der Auftragnehmer hat objektiv eine vom Auftragsinhalt abweichende Herstellung vorgenommen. Dies kann neben dem Einbehalten von Forderungen bis zum Rückbau eines nicht zugelassenen Systems führen. 

 

 

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